Unsere Geschichte


 

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Als im September 2010 der Künstlerholzmarkt von Okahandja, die einzige Lebensgrundlage von rund tausend Bewohnern des Elendsviertels, abbrannte, war die Not unvorstellbar groß.

Viele dieser Menschen wären verhungert – hätte es nicht Konny von Schmettau und den kleinen deutschen Verein "Successity bewegt e. V." gegeben, dessen Mitgründerin, die Autorin Gaby Barg, im Eiltempo eine erfolgreiche Spenden-Aktion organisierte und dessen Vorsitzende, die Biologin und Autorin Dr. Kirsten Mennenga ohne Zögern aus eigener Tasche einen erheblichen Betrag dazu beisteuerte, die schlimmste Not erst einmal zu lindern.

Dank der Hilfe dieses Vereines konnte eine der abgebrannten Holzbaracken wieder aufgebaut werden, in der seither 10 Familien wieder ihren Lebensunterhalt verdienen können. Leider verstarb Dr. Kirsten Mennenga am 12. April 2011 und "Successity bewegt e. V." wurde kurz darauf aufgelöst – eine weitere Katastrophe für die hungernden Familien in Okahandja, die dort ohne jede Hilfe waren.

Deshalb gründete Gaby Barg, enge Freundin von Dr. Kirsten Mennenga und Konny von Schmettau, im Gedenken an Dr. Kirsten Mennenga schon wenige Tage später mit einigen Freunden den Verein Pro Namibia e. V.

"Kirsten waren diese Menschen unendlich wichtig", so die beiden Frauen, "es würde sie sehr glücklich machen, wenn sie sehen könnte, welche Spuren sie in unserem Leben und in unseren Herzen hinterlassen hat – und dass wir gemeinsam mit vielen Menschen, die Kirsten Zuneigung und Achtung entgegenbrachten, den Weg weitergehen, den sie mit uns eingeschlagen hatte und so gerne weitergegangen wäre."

Auch die Patenschaft für den auf einem Auge blinden, von Brandnarben entstellten kleinen Victor übernimmt nun Pro Namibia e. V. und wird dafür sorgen, dass der viel zu ernste Waisenjunge auch künftig nicht nur die dringend notwendige medizinische Versorgung, sondern auch eine gesunde, regelmäßige Ernährung und eine gute Schulausbildung erhält.

Victor ist das erste von hoffentlich vielen Kindern, die unser Verein mit der Vermittlung einer Patenschaft aus der Hoffnungslosigkeit der Elendsviertel in ein selbstbestimmtes, sorgenfreies Leben begleiten wird.

- So that someday he can laugh just as happy as our children
nbsp;
and
Unsere Ziele

 

Pro Namibia e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der notleidende Familien in den Elendsvierteln von Okahandja und Swakopmund vor dem Verhungern schützt und den bisher völlig perspektivlosen Kindern durch Förderung ihrer Bildung eine Chance auf eine bessere Zukunft gibt.

Wir helfen schnell und gezielt – durch ideelle und finanzielle Unterstützung und vor allem durch zahlreiche "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte:

  • Überlebenshilfe und Sicherung einer Zukunftsperspektive für die Kinder durch regelmäßige Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten sowie Zahlung von Schulgeldern, Schuluniformen und Lernmaterialien,
     
  • Unterstützung beim Aufbau von Marktständen und Suppenküchen durch die Beschaffung von Materialien, Werkzeugen, Töpfen, Suppengrundlagen usw.
     
  • Unterstützung beim Bau von kleinen Ladengeschäften durch die Beschaffung von Materialien für den Bau und die Ausstattung sowie der Erstausstattung mit einem kleinen Warensortiment,
     
  • Nachhaltige Anti-AIDS-Aufklärung für Kinder und Jugendliche durch altersgerechte Kampagnen wie unser Projekt "Mützen für Afrika",
     
  • Bau einer Schule,
     
  • Wiederaufbau des Künstler-Holzmarktes in Okahandja, der die einzige Einnahmequelle für Hunderte von Familien war und Ende 2010 durch einen verheerenden Brand vernichtet wurde.
      
Unsere Stärken

1. Unser Motto: "Jeder Cent kommt an!"

Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Bei uns gibt es keine kostspielige Verwaltung, kein Kilometergeld und keine Ehrenamtspauschale. Alles, was wir leisten, leisten wir in unserer Freizeit und größtenteils auf eigene Kosten.

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Dafür, dass wirklich JEDER Cent direkt dort ankommt, wo er so dringend gebraucht wird, sorgt zuverlässig unsere hochengagierte Helferin Konny von Schmettau, die seit vielen Jahren in Namibia lebt und sich für die Ärmsten der Armen engagiert.

Jeder Cent, den Sie spenden, geht umgehend an Konny von Schmettau – und von dort aus in Form von notwendigen Hilfsgütern wie Lebensmittel, Medikamente, Schulmaterialien und Schulgelder innerhalb weniger Tage direkt zu "unseren" notleidenden Familien.

Schauen Sie selbst, was mit Ihren Spenden passiert!

Fotos von den jeweiligen Spendenverteil-Aktionen und weitere Informationen finden Sie in der Galerie auf unserer Website oder im Namibia-Blog von Konny von Schmettau.

 

2. Unsere Begeisterung

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Manche mögen denken, wir sind ein bisschen durchgeknallt – und das sind wir auch, aber auf eine sehr nette und effektive Weise. Denn unser Team besteht durchweg aus Menschen, die spontan, kreativ, unkonventionell und unerschütterlich optimistisch sind und einen riesigen Spaß an ihrer ehrenamtlichen Arbeit für unseren Verein haben.
 
Es macht uns glücklich, zu helfen – und wir lieben die Herausforderung, aus einer winzigen Idee eine großartige und erfolgreiche Sache zu machen.
 

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Dann machen Sie mit, Sie können nur gewinnen!
 
Notleidenden Menschen zu helfen, macht glücklich.
Probieren Sie es aus, wir freuen uns auf Sie!

 


See for yourself what happens with your donations!
Namibia-Blog from Konny Schmettau
It makes us happy to help - and we love the challenge to turn a tiny idea of ​​a great and successful affair.
Try it out, we look forward to meeting you!
Like what you read here? Then come join us, you can only win! Because people save lives and rescue people in need, makes happy.
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Unsere Motivation

 

Die Menschen in den Elendsvierteln von Namibia leben in einer für uns nahezu unvorstellbaren Armut. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 50 Prozent, und selbst wer Arbeit hat, kommt oft nicht aus dem Teufelskreis des Elends und der baufälligen Blechhütten heraus. Das bisschen Einkommen reicht nicht, um die Familie zu ernähren und ärztliche Behandlungen sind meist absolut unerschwinglich.

tl_files/bilder/galerie/Kinder-02.jpgAufgrund dieser desolaten Verhältnisse liegt die Kindersterblichkeitsrate in Namibia noch immer unfassbar hoch: 45 von 1.000 Kindern starben im Jahr 2010 vor dem fünften Lebensjahr, für 2011 ist diese Zahl schon jetzt überschritten. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Kindersterblichkeit bei weniger als 4 von 1000 Kindern.

Auch die allgemeine Lebenserwartung ist – vor allem durch die tödliche Viruserkrankung AIDS - drastisch gesunken und liegt bei derzeit nur noch 46 Jahren. Fast ein Fünftel der namibischen Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren ist HIV-positiv, AIDS ist die häufigste Todesursache in Namibia.

Dadurch ist auch die Zahl der AIDS-Waisen dramatisch angestiegen. Rund 120.000 Halb- und Vollwaisen unter 17 Jahren gibt es in Namibia, von denen aufgrund der mangelhaften Ernährung ca. ein Viertel in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind.

Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, deren Großeltern und andere Verwandte nicht für sie sorgen können, sei es, weil diese bereits zu viele Kinder ernähren müssen oder weil niemand aus der Familie mehr lebt. So entstehen landesweit immer mehr Kinderhaushalte. Unüberschaubar ist die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die ihre jüngeren Geschwister versorgen und betreuen und daher keine Schule besuchen können.

Geistige Unreife, fehlende Schulbildung und die Tatsache, dass Aufklärung in vielen Teilen Namibias noch immer ein Tabu-Thema ist, tragen zur weiteren Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS bei. Immer mehr junge Menschen sterben an dem Virus, noch lange, bevor ihr Leben richtig begonnen hat.

Diesen tödlichen Kreislauf wollen wir durchbrechen, indem wir den Menschen die Grundlage für eine selbsttragende Existenz schaffen und dafür sorgen, dass sie die überlebensnotwendige Schulbildung und Aufklärung und dadurch eine reelle Chance auf ein menschenwürdiges, gesundes Leben bekommen.